Das ist Teil 3 der Reihe „High Society Crimes“. Die ersten beiden Teile hatte ich auch gelesen und hier besprochen. Nun habe ich mich auf den dritten Fall gefreut und wurde nicht enttäuscht.
Aber wie immer zunächst die Kurzbeschreibung vom Verlag und dann meine Eindrücke im Detail.
Die Kurzbeschreibung vom Verlag
Einfach eins zu eins wiedergegeben:
Ein Luxusresort, eine illustre Reisegruppe, eine rätselhafte Anschlagsserie – und zwei Hobbydetektive, die eigentlich nur Urlaub machen wollten.
Die liebenswerte Krimi-Reihe rund um Alex und Mike geht in die nächste Runde. Aber diesmal unter tropischer Sonne!
Für Alex und Mike klingt alles nach dem perfekten Urlaub: Sonne, Strand und ein brandneues Luxusresort auf einer tropischen Insel. Eingeladen wurden sie von Mikes ehemaligem Geschäftspartner, der hier ein exklusives Fünf-Sterne-Paradies eröffnet hat. Doch schon kurz nach der Ankunft zeigt sich: In der Idylle läuft einiges schief. Und es bleibt längst nicht bei verschwundenem Champagner, geköpften Hähnen und herabfallenden Kokosnüssen. Der mysteriöse Tod eines Gastes macht den beiden klar, dass hier viel mehr auf dem Spiel steht!
Zwischen hysterischen High-Society-Damen, undurchsichtigen Fremden und eitlen Sportstars wollen Alex und Mike dem Rätsel auf den Grund gehen – wie immer mit einem flotten Spruch auf den Lippen und einer Portion Chaos im Gepäck. Aber das gestaltet sich gefährlicher als gedacht, denn hinter Palmen und Sonnenschirmen lauert ein düsteres Geheimnis …
Meine Eindrücke
Der Schreibstil
Wieder ist es dem Autor sehr gut gelungen, eine abwechslungsreiche und spannende Geschichte zu erzählen, die sich nur so hintereinander weg liest. Das liegt am nach wie vor kompakten und sehr bildlichen Schreibstil, der mir bereits bei den ersten beiden Teilen so gut gefallen hat.
Die Charaktere
Mit diesem Buch war es für mich, wie zu alten Bekannten zu kommen. Nicht nur das, ich hatte sogar den Eindruck, dass die beiden Hauptfiguren ein wenig mehr an Tiefe gewonnen haben.
Im vorigen (zweiten) Teil hatten mich insbesondere ein paar Bemerkungen der Haupthelden über andere Leute gestört, denn sie waren zwar witzig gemeint, zogen aber Dinge ins Lächerliche, für die die Betroffenen nichts konnten. In diesem Teil kam so etwas zum Glück nicht mehr vor. Es gab zwar Witze über andere, die waren jedoch berechtigt, denn sie drehten sich um Verhaltensweisen.
Insgesamt fand ich die zusammengewürfelte Truppe der Urlauber mit ihren zum Teil skurrilen Eigenarten toll, oftmals zum Schmunzeln, zum Teil auch rührend. Überhaupt bietet sich ein Urlaubsszenario für ein großartiges Charaktersammelsurium an, und der Autor hat hier die Möglichkeiten gekonnt und in passendem Maße ausgereizt.
Außerdem habe ich den Eindruck, dass Mike und Alex „erwachsener“ geworden sind. Schön fand ich es auch, ganz nebenbei zu erfahren, wie sie sich überhaupt kennengelernt haben. Ich muss zugeben, dass ich nun doch beginne, sie ins Herz zu schließen, wozu ich in den ersten beiden Teilen noch nicht in der Lage war.
Der Kriminalfall
Den Aufbau des Kriminalfalls fand ich raffiniert – bestehend aus etlichen kleinen Details mit gesteigerter Intensität. Immer wieder war klar: Gleich kommt die nächste Katastrophe. Und klar war mir auch, dass es von Mal zu Mal dramatischer werden würde.
Ich habe immer ein wenig mitgerätselt und lag am Ende sogar fast richtig. Trotzdem gab es auch für mich noch einen Aha-Moment. Alles wurde schlüssig aufgeklärt.
Sonstiges
Über das kleine Zusatzende musste ich ebenfalls schmunzeln.
Fazit
Ein richtig gemütliches Stück Cosy Crime mit spannender Story. Für mich bisher der beste Teil dieser Reihe
Ich weiß zwar immer noch nicht, warum Alex seinen Freund Mike Captain nennt. Aber vielleicht wird das ja noch in einem weiteren Teil erzählt. Falls nicht, ist es auch nicht so schlimm.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen.
Details
| Autor: | Oreg Rogerson |
| Titel: | Tod mit fünf Sternen High Society Crimes, Band 3 |
| Genre: | Krimi, Cosy-Crime |
| Verlag: | dp Verlag |
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
| Seitenanzahl: | 240 |
| ISBN: | 978-3-69090-569-5 |
Das Buchcover im Titelbild gehört dem dp Verlag.

