In diesem Buch bist du als Leser*in der Protagonist und löst im Verlauf der Handlung Rätsel.
Die Geschichte beginnt damit, dass du dich irgendwo in der Pampa wiederfindest und das Letzte, an das du dich erinnern kannst, ein seltsamer blauer Blitz war, gefolgt von einem Augenblick Schwärze.
Die Kurzbeschreibung
So ist es auf dem „Klappentext“ beschrieben:
Kannst du dich zurück nach Hause knobeln?
Du bist in einer fremden Welt gestrandet und hast keine Ahnung, wie das passiert ist. Rätsele dich hindurch, finde Antworten und den Weg zurück nach Hause.
Alle Rätselaufgaben bestehen aus Flächengittern mit Einträgen, Symbolen oder Linien und dazugehörigen Regeln. Du sammelst Pilze in einem Wald voller Fallen, erkundest eine Höhle auf der Suche nach einem Goldschatz, knackst Codes, spielst Golf gegen einen Roboter und vieles mehr.
Eindrücke beim Lesen und Rätseln
Zunächst einmal ist es eine in sich geschlossene Geschichte, in der der Protagonist in jedem Kapitel irgendwie weitergeschickt wird. Das kann durch Bekanntmachen mit einer neuen Person sein, die möglicherweise ein wenig weiterhelfen kann, oder es geht wirklich zu einem anderen Ort, wo vielleicht ein Hinweis sein könnte.
Die Personenbeschreibungen sind erfreulicherweise auf ein Minimum beschränkt. Personen werden durch Handlungen und Dialoge eingeführt. Jede hat irgendein Problem oder eine Aufgabe, und genau das sind die Rätsel.
Jedes dieser Rätsel ist in einem Flächengitter dargestellt, irgendwie sudokuartig, aber dennoch völlig anders. Neben der Erklärung der Regeln, nach denen z. B. irgendwelche Linien gezogen oder Dinge markiert und eingezeichnet werden sollen, ist immer ein kleineres Beispiel mit Lösung abgebildet, so dass recht schnell verständlich wird, worum es geht.
Keine Rätselart wiederholt sich und es sind keine stumpfen Suchspiele dabei. Durch logisches Überlegen lassen sich alle diese Rätsel lösen. Trotzdem sind sie nicht zu einfach. Zu jeder Aufgabe werden Lösungstipps gezeigt und schließlich die Lösung zum Vergleich. Für jedes richtig gelöste Rätsel gibt es Erkenntnispunkte, wobei für nützliche Lösungstipps wiederum Punkte abgezogen werden sollen.
Es besteht nicht die Gefahr, durch ein zu schwieriges Rätsel völlig steckenzubleiben. Wird ein Rätsel nicht gelöst, gibt es dafür einfach keine Punkte. Es ist immer so konzipiert, dass der Protagonist gemeinsam mit einer Figur aus der Story daran knobelt, und irgendwie bekommen sie das immer hin.
Man muss auch nicht hin- und her blättern, oder das Buch auf den Kopf drehen, um die Lösungstipps oder schließlich die Lösung nachzuschauen. Die Lösungstipps sind immer gleich im Anschluss an die Rätselaufgabe dargestellt. Die Lösung selbst ist immer durch Umblättern zu finden, jeweils mit Warnung auf der Seite davor, dass auf der nächsten Seite die Lösung steht. So bleibt das Ganze bequem und es besteht nicht die Gefahr, aus Versehen zu spoilern.
Die Geschichte wird nach und nach immer fantasievoller und hat trotzdem ein plausibles Ende. Neben der Darstellung der Rätsel gibt es sparsame Illustrationen, aber die passen sehr gut dazu und lenken nicht ab.
Fazit
Insgesamt eine runde Sache für Freunde von Geschichten und Rätseln.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen.
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Details
| Autor: | Paula Fuchs |
| Titel: | Das Rätselbuch im verrückten Irgendwo |
| Genre: | Rätselbuch, Belletristik |
| Verlag: | Ostenwinkel |
| Erscheinungsjahr: | 2025 |
| Seitenanzahl: | 184 |
| ISBN: | 978-3-912395-00-6 |
Das Buchcover im Titelbild gehört dem Verlag Ostenwinkel.
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